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Sanja Stefanovic wurde in Belgrad geboren.
1987 beendete sie ihre Ausbildung am dortigen
Musikgymnasium und begann ihr Studium in der Ukraine am
staatlichen Konservatorium von Odessa, wo sie die
Meisterklassen von Anatoli Povzoun, Ludmila Ginzbourg und
Alexander Kardashev besuchte. Nachdem sie alle nationalen
Preise ihres Heimatlandes gewonnen hatte, errang sie in
Odessa den zweiten Platz im kammermusikalischen Wettbewerb
"Beste Interpretation von Beethovens Violinsonaten". Sie
war zeitweise Solistin beim staatlichen philharmonischen
Orchester Odessas, gab Klavierabende und war als aktive
Kammermusikerin tätig. 1992 schloss sie ihr Studium
mit dem Mastertitel als Solopianistin, Kammermusikerin und
Musikpädagogin mit einer goldene Medaille ab.
Während der sechs Jahre, die sie am Belgrader
Musikgymnasium als Musikpädagogin arbeitete, gewannen
Schüler von ihr den dritten Preis beim
internationalen Klavierwettbewerb in Paris, den ersten
Preis beim internationalen Musikwettbewerb "Citta di
Stresa" im italienischen Stresa und einen Ehrenpreis beim
internationalen Carl Czerny Klavierwettbewerb in Prag.
Sanja Stefanovic hat als Solistin und Kammermusikerin in
Russland, der Ukraine, in Serbien, den Niederlanden, in
Dänemark, Italien, Polen, Spanien, Deutschland,
Großbritannien und in Katar gespielt. Sie
absolvierte Meisterkurse von Leonid Bromberg, Dimitri
Bashkirow, Rudolf Kerer, Peter Feuchtwanger u.a. und
kammermusikalische Meisterkurse von Igor Oistrach und
Viktor Pikaisen.
Sie nahm an berühmten
Sommerschulen, wie "Mozarteum Salzburg" (Österreich),
"Tibor Varga-Sion" (Schweiz) und "Engadiner Sommer
Akademie Ftan" (Schweiz), teil. In Ftan wurde sie von der
Jury ausgewählt, bei den Akademiekonzerten zu
spielen. Sie wurde des weiteren eingeladen, beim
"Feuchtwanger Piano Festival" und bei den Schlossspielen
Hohenlimburg (beide in Deutschland) Solokonzerte zu geben.
Sie nahm am internationalen Schubert-Klavierwettbwerb in
Deutschland und am internationalen Vladimir Horowitz
Klavierwettbewerb in der Ukraine teil. Zudem spielte sie
kammermusikalische Werke beim "Internationalen TIM
Wettbewerb" in Deutschland.
Daneben hat sie zwei
eigene Programme entwickelt. Das erste befasst sich mit
einer speziellen Methode, Kindern in frühen Jahren
bis zum Alter von sechs Jahren das Klavierspiel zu lehren.
Das zweite ist der "Internationale Hohenlimburger
Musikwettbewerb" für Klavier Solo, Musik aus Barock
und Frühklassik, an dem Kinder und Jugendliche im
Alter zwischen sieben und sechzehn Jahren teilnehmen
dürfen. Ihre Ideen gaben den Anstoß zu den 1.
Kammermusiktagen in Hagen-Hohenlimburg (Deutschland) im
November 2008, die sie als künstlerische Leiterin
organisierte und weiter organisiert. Die Konzertreihe ist
inzwischen ein Geheimtipp in der Region geworden.
Ebenfalls kooperiert sie mit den bekannten „Celloherbst am
Hellweg“ im Ruhrgebiet. Neben ihren Auftritten leitet
Sanja Stefanovic ein pianistisches Studio „Gradus ad
Parnassum“ in Bochum/Deutschland und unterrichtet „Peter
Feuchtwangers Übungen“ für ein funktionelles und
natürliches Klavierspiel.
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